Ambiente, Heimat und Dosenbier!

Der Umzug und das damit verbundene Chaos und vorallem die Erkenntnis, daß die unschuldige Ordnung nun auf immer verloren ist stimmt mich melancholisch. Was waren es für unbeschwerte Zeiten als man zu dritt im Käfercabrio nach Frankreich zum Campen fuhr und sogar noch Platz für Campingstühle und mehrere Paletten Hansabier hatte. Heute hat man allerhand unnützen Plunder angesammelt, möchte sich davon nicht trennen aber tief in seinem Innern weiß man ja doch, daß man sich damit nur einen Klotz ans Bein hängt. Aber vielleicht braucht man das um ne Heimat zu finden.

Heimat ist:
zuviel Besitz als daß man sich noch bewegen könnte
Verlustschmerz überwiegt Reiselust
Man muß eh immer zurück weil jemand heiratet, Geburtstag hat oder Weihnachten ist
ein Anker aus Stühlen, Töpfen ner Couch u.s.w.
Erinnerungen die man nicht einfach im Kopf wegtragen kann
ohne Verlaufen ans Ziel kommen
ein Einzelhändler der einen erkennt
in der Kneipe ohne Verabredung Bekannte treffen

Ich höre hier mal mit der Ausführung auf, gebe zu Bedenken, daß meine Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und daß es zumindest für mich mehrere Heimaten gibt und bei www.heimat.de Hamburg fehlt (auf Eschelbronn hatte ich nicht gehofft)

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